DermaSerienzylinder einer Spritzgießmaschineist eine der Kernkomponenten im Kunststoffplastifizierungs- und Spritzgussprozess. Sein Funktionsprinzip beruht hauptsächlich auf der synergistischen Wirkung der Schnecke und des Materialzylinders, die durch Erhitzen und Scheren die Umwandlung von Kunststoff von festen Partikeln in einen gleichmäßig geschmolzenen Zustand erreicht.
Unterbringung und Heizung: Das Materialfass ist eine zylindrische Metallstruktur, in deren Inneren Heizspulen (z. B. Widerstände oder elektromagnetische Induktionsheizung) installiert sind, um die Kunststoffrohstoffe von außen zu erhitzen.
Schneckenrotationsantrieb: Die Schnecke dreht sich im Materialzylinder und fördert die über die Einfüllöffnung eintretenden Kunststoffpartikel nach vorne.
Erzeugung von Reibung und Scherwärme: Kunststoff ist einer starken Reibung und Scherung zwischen der Innenwand des Zylinders, den Schneckenkanten und seinen eigenen Partikeln in der Schneckennut ausgesetzt, wodurch eine große Menge interner Reibungswärme erzeugt wird, die das Schmelzen unterstützt.
Einzugsstrecke (Feststoffförderstrecke): Kunststoff wird in fester Form durch Schnecken transportiert und verdichtet.
Kompressionsabschnitt (Schmelzabschnitt): Die Tiefe der Schraubennut wird geringer und der Kunststoff wird komprimiert, geschert und allmählich geschmolzen.
Homogenisierungsabschnitt (Dosierabschnitt): Die Schmelze wird weiter gemischt und homogenisiert, um eine gleichmäßige Temperatur und Viskosität sicherzustellen und die quantitative Injektion vorzubereiten.
Die plastifizierte Schmelze wird am vorderen Ende (Speicherbereich) des Zylinders gespeichert. Beim Einspritzen hört die Schnecke auf zu rotieren und bewegt sich wie ein Kolben axial nach vorne, wobei sie die Schmelze mit hoher Geschwindigkeit durch die Düse in die geschlossene Form einspritzt.
-
